Wenn Lyon rund um den 8. Dezember in tausend Lichtern erstrahlt, werden Les Halles de Lyon Paul Bocuse zum kulinarischen Herzen einer feiernden Stadt.
Jedes Jahr, um den 8. Dezember herum, lebt in Lyon eines der schönsten Rituale Frankreichs wieder auf. Die Tradition geht auf das Jahr 1852 zurück: An jenem Abend stellten die Lyoner spontan kleine Kerzen in ihre Fenster, um die Jungfrau von Fourvière zu ehren. Seit 1999 als Fête des Lumières etabliert, zieht das Ereignis heute mehr als zwei Millionen Besucher an, die die Fassaden, Plätze und Uferpromenaden bewundern, die von Künstlern aus aller Welt in Lichtkunstwerke verwandelt werden.
Im Zentrum dieses Treibens strahlen Les Halles de Lyon Paul Bocuse in einem ganz eigenen Licht. Während die Stadt draußen funkelt, erwacht das große Glasdach von Part-Dieu zum Ballett der Stände: Austernöffner, die unermüdlich Schalen öffnen, Käsehändler, die ihre schönsten Laibe pflegen, Traiteure, die die Bestellungen zum Jahresende orchestrieren. Hier eröffnet die Fête des Lumières die schönste Saison des Lyoner Gastronomietempels.
Dies ist der Moment, in dem die großen Häuser ihr Bestes geben. Foie gras, Langustinen, Geflügel aus der Bresse, Quenelles in Hummersauce, Pâtés en croûte und Pralinen-Brioches: Jeder Tresen bereitet die Festtafeln der Lyoner vor, als komponierte man ein Gemälde. Der Geist von Paul Bocuse, der seine Produkte gern selbst unter diesem Glasdach auswählte, schwebt mehr denn je über den Gängen.
Les Halles während der Fête des Lumières zu besuchen heißt, den Zauber der Straßen mit dem Zauber der Tafel fortzusetzen. Nachdem man den Blick zu den beleuchteten Fassaden erhoben hat, kommt man hierher, um seinen Festtagskorb zu füllen, eine Platte Austern und ein Glas Weißwein zu teilen und diese so typisch Lyoner Wärme zu genießen. Im Dezember strahlt der Bauch von Lyon in vollem Glanz.
