
Seit 1859
Unsere Geschichte
Von den Anfängen bis zur weltweiten Anerkennung – die Geschichte einer Hochburg der Gastronomie.
Seit 1859
In Lyon gibt es einen Ort, an dem sich die Stadt durch die Sinne erzählt. Seit jeher nennt man ihn „den Bauch von Lyon“, und das ist keine Koketterie: Hier, unter einem einzigen Glasdach, schlagen das Herz, der Appetit und das Gedächtnis einer Stadt, die die Tafel zur Lebenskunst erhoben hat. Durch die Türen der Halles de Lyon Paul Bocuse zu treten bedeutet, in eine lebendige Geschichte einzutauchen, gewoben aus überlieferten Handgriffen, außergewöhnlichen Produkten und Begegnungen, die seit über anderthalb Jahrhunderten andauern.
Alles beginnt im Jahr 1859 auf der Halbinsel, als sich Lyon mit seinem ersten großen überdachten Markt an der Place des Cordeliers ausstattet. Von dieser ersten Halle aus Glas und Eisen bis zu den lichtdurchfluteten Räumen von heute hat sich die Bestimmung nie verändert: an einem Ort die besten Handwerker des Geschmacks zu versammeln und den Lyonern die schönste aller Speisekammern zu bieten. Die Mauern sind umgezogen, die Architektur hat sich gewandelt, doch die Seele ist unversehrt geblieben.
Im Laufe der Jahrzehnte sahen diese Gänge eine wahre Aristokratie des Genusses entstehen und wachsen: die Lyoner Mütter, Wegbereiterinnen einer großzügigen Küche, und so viele Meilleurs Ouvriers de France, die noch heute jeden Beruf in den Rang der Exzellenz erheben. Unter der Schirmherrschaft des berühmtesten aller Lyoner Köche bewahren die Halles dieses Erbe mit derselben Anspruchshaltung und derselben Wärme. Hier ist ihre Geschichte.
Seit 1859
Une histoire siecle apres siecle
1859
Auf Betreiben des Präfekten Claude-Marius Vaïsse, genannt der „Lyoner Haussmann“, weiht Lyon seinen ersten großen überdachten Markt an der Place des Cordeliers ein. Diese weitläufige Halle aus Glas und Metall, entworfen vom Stadtarchitekten Tony Desjardins, begeistert die Lyoner auf Anhieb.

1859
Verzaubert von ihrem riesigen Glasdach tauften die Bewohner sie liebevoll auf den Namen „Crystal Palace“ um. Die Halle der Cordeliers wird zur großen Speisekammer der Halbinsel, und nach und nach haftet dem Ort dauerhaft der Beiname „Bauch von Lyon“ an.

1971
Ganz zu Beginn des Monats Januar 1971, nach mehr als einem Jahrhundert im Dienst, stellt die historische Halle der Cordeliers ihren Betrieb ein und macht den Bauarbeiten Platz. Ein Kapitel der Halbinsel schließt sich unter der Bewegung der Händler wie der Lyoner.

1971
Am 17. Dezember 1970 von Louis Pradel, dem Bürgermeister von Lyon, eingeweiht, erheben sich die neuen Halles im aufstrebenden Viertel der Part-Dieu, an der Ecke der Straßen Garibaldi, Lafayette und Bonnel: 13 500 m² auf drei Ebenen, ganz im Maßstab der gastronomischen Ambitionen der Stadt.

1971
Die 68 Händler der ehemaligen Halle der Cordeliers beziehen dort ihr Quartier, in entschieden modernen Anlagen: Klimaanlage, Parkmöglichkeit in der Nähe und durchgehende Öffnung von 8 bis 20 Uhr. Der Umzug erstreckt sich bis zum Ende des Monats Januar.
1971
Schon mit ihrer Eröffnung versammeln die neuen Halles die besten Handwerker der kulinarischen Berufe und werden zum unverzichtbaren Treffpunkt für Feinschmecker, Köche und Lyoner Familien auf der Suche nach außergewöhnlichen Produkten.

2004
Um die Jahrtausendwende wird ein umfangreiches Renovierungsprogramm in Angriff genommen, um das Gebäude zu modernisieren und zugleich seinen Geist zu bewahren. Das Ziel: den Händlern und Besuchern einen Rahmen zu bieten, der dem Ruf des Ortes würdig ist.
2006
Nach Abschluss der Arbeiten zeigen die Halles ein neues Gesicht, geprägt von einer großen verglasten Fassade, die sich zum Cours Lafayette hin öffnet. Das Licht durchflutet nun die Gänge und bringt die Auslagen der Handwerker zur Geltung.

2006
Im selben Jahr nehmen die Halles zu Ehren des erlauchtesten aller Lyoner Köche den Namen Paul Bocuse an. Der berühmte Koch, dem Ort verbunden, willigt ein, dessen Schirmherr zu werden: eine Taufe, die das Bündnis zwischen dem Markt und der großen Gastronomie besiegelt.

2021
Die Halles de Lyon Paul Bocuse feiern ein halbes Jahrhundert Präsenz an der Part-Dieu. Fünfzig Jahre nach ihrer Ansiedlung bleiben sie eine Hochburg der Lyoner Küche und ein lebendiges Symbol des kulinarischen Erbes der Stadt.

Heute
Mit etwa fünfzig Händlern, verteilt auf eine große Vielfalt kulinarischer Berufe, darunter zahlreiche Meilleurs Ouvriers de France, bewahren die Halles das Erbe der Lyoner Mütter. Weit über die Grenzen hinaus anerkannt, bleiben sie ihrem Beinamen treu: dem „Bauch von Lyon“, wo man kommt, um zu genießen, zu lernen und zu teilen.

In Lyon gibt es einen Ort, an dem sich die Stadt durch die Sinne erzählt. Seit jeher nennt man ihn „den Bauch von Lyon“, und das ist keine Koketterie: Hier, unter einem einzigen Glasdach, schlagen das Herz, der Appetit und das Gedächtnis einer Stadt, die die Tafel zur Lebenskunst erhoben hat. Durch die Türen der Halles de Lyon Paul Bocuse zu treten bedeutet, in eine lebendige Geschichte einzutauchen, gewoben aus überlieferten Handgriffen, außergewöhnlichen Produkten und Begegnungen, die seit über anderthalb Jahrhunderten andauern.
Seit 1859
Die Halles im Wandel der Zeit
Cartes postales & archives anciennes — Les Halles de Lyon Paul Bocuse
Unsere Werte
- Exzellenz
- Geselligkeit
- Tradition
- Authentizität
- Weitergabe
- Genuss
- Handwerkskunst
- Teilen
Seit 1859
Une histoire qui se vit aujourd'hui
Decouvrez les artisans qui perpetuent cette histoire, etal apres etal, et preparez votre visite des Halles.