Von den maßgeblichen Führern gepriesen und Gastgeber der Gault & Millau Tour, behaupten sich Les Halles de Lyon Paul Bocuse als unverzichtbare Adresse des kulinarischen Frankreichs.
In der großen Erzählung der französischen Gastronomie gibt es Adressen, die den bloßen Handel überschreiten und zu Wahrzeichen werden. Les Halles de Lyon Paul Bocuse gehören dazu. Von den führenden Feinschmeckerführern zitiert und empfohlen, vom Petit Futé bis zu den Heften der Fremdenverkehrsämter, zählen sie stets zu den Pflichtstationen jedes Reisenden, dem gutes Essen am Herzen liegt. Man durchquert Lyon nicht, ohne ihre Türen zu öffnen.
Diese Anerkennung ist kein Zufall. Lyon wurde bereits 1935 vom Kritiker Curnonsky, dem «Fürsten der Feinschmecker», zur Welthauptstadt der Gastronomie gekrönt, und die Stadt verkörpert seither unablässig die Exzellenz der Tafel, von den Lyoner Müttern bis zu Eugénie Brazier, der ersten Frau mit drei Sternen. Im Herzen dieses Erbes bündelt der überdachte Markt, den die Lyoner liebevoll «der Bauch von Lyon» nennen, alles, was den Ruf der Stadt ausmacht.
Das Ansehen der Halles wuchs 2022 weiter, als der berühmte Gault & Millau seine Rangliste für Auvergne-Rhône-Alpes dort enthüllte. Zum ersten Mal war das Publikum zu dieser sonst den Köchen vorbehaltenen Zeremonie eingeladen: dreizehn Trophäen, verliehen unter der großen Halle, darunter der Goldene Gault & Millau für das Haus Paul Bocuse. Ein starkes Symbol, das von der Ausstrahlung des Ortes bei den Macher des Rufs zeugt.
Hinter den Auszeichnungen steht die lebendige Substanz des Alltags: rund sechzig außergewöhnliche Häuser, Meilleurs Ouvriers de France, Käsehändler, Charcutiers und Austernöffner, deren Handwerkskunst Respekt gebietet. Es ist diese aufrichtige, allen zugängliche Exzellenz, die die Führer würdigen. In Les Halles de Lyon Paul Bocuse liest man die Gastronomie nicht nur in einem Führer: man kostet sie.
