Unter Les Halles de Lyon Paul Bocuse breiten die orientalischen Häuser ein Festmahl aus duftenden Mezze aus, das großzügige Erbe einer Küche, die Gastfreundschaft zur Lebenskunst macht.
In Les Halles de Lyon Paul Bocuse zieht die Levante mit Glanz ein. Das Wort „Mezze“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Geschmack“: Hier wird es zu einer Philosophie, der von einem Dutzend kleiner Gerichte, die gemeinsam auf den Tisch gestellt und ungezwungen geteilt werden. Cremiger Hummus, geräuchertes Auberginenpüree, Taboulé mit frischen Kräutern, goldene Falafel, Weinblätter und Kibbeh: Jede Zubereitung erzählt von einer festlichen, großzügigen, zutiefst gastfreundlichen Küche, die den anderen empfängt, indem sie ihm das Beste bietet.
Als Erbin osmanischer, arabischer und mediterraner Einflüsse feiert die Gastronomie der Levante Hülsenfrüchte, sonnengereiftes Gemüse und einen Strauß betörender Gewürze: säuerlicher Sumach, duftendes Zaatar, Zimt und Kardamom. Alles beruht auf der Qualität der Zutaten, reines Tahini, kaltgepresstes Olivenöl, saftige Zitronen und frisch gemahlene Gewürze, und auf einem geduldigen Können, das jeden Teller zu einer Geste der Liebe macht.
Zwei sinnbildliche Häuser tragen diese Aromen hoch unter dem „Bauch von Lyon“. Aklé, ein libanesischer Traiteur, macht Schlichtheit, Teilen und Authentizität zu seiner Handschrift, mit jeden Morgen frisch zubereiteten Mezze und einem schönen Feinkostladen. Wenige Schritte entfernt entfaltet die Maison Bahadourian, eine Lyoner Institution der orientalischen Aromen, ihre Reihe „Saveurs et Découvertes“: eine spektakuläre Auswahl an Tapas, Mezze und Kemias aus dem Mittelmeerraum und der Levante.
Diese Stände zu entdecken heißt, für die Dauer eines Mittagessens von Beirut nach Damaskus zu reisen, ohne Lyon zu verlassen. Es heißt, eine Tradition zu kosten, in der der Tisch die Menschen vereint und der Geschmack zum Fest wird. In Les Halles de Lyon Paul Bocuse bieten die Aromen der Levante das, was der Orient am Kostbarsten hat: Großzügigkeit.
