Jeden Winter in Lyon gekrönt, findet die Pâté en croûte in Les Halles de Lyon Paul Bocuse ihr natürliches Zuhause, wo Exzellenz Scheibe für Scheibe genossen wird.
Es gibt Schätze, die man auf den ersten Blick erkennt. Unter ihrer goldenen, knusprigen Kruste verbirgt sich ein Mosaik aus fein gewürzten Fleischsorten, mitunter verfeinert mit Foie gras, Pistazien oder Haselnüssen. Die Pâté en croûte ist keine gewöhnliche Charcuterie: Sie ist eine Architektur, ein geduldig komponiertes Gleichgewicht, ein Lyoner Stolz. Und nirgends genießt man sie besser als in Les Halles de Lyon Paul Bocuse, im pochenden Bauch der Hauptstadt der Gastronomie.
Seit 2009 ist Lyon zudem die Bühne der Weltmeisterschaft der Pâté-Croûte, ins Leben gerufen von Christophe Marguin und den Toques Blanches Lyonnaises, um diese anspruchsvolle Spezialität zu feiern. Jedes Jahr bestimmen Ausscheidungen auf mehreren Kontinenten eine Handvoll Finalisten, die vor einer gefürchteten Jury um den Titel ringen. Das Finale Anfang Dezember macht die Stadt zum Mittelpunkt der Welt für alle, die das feine Handwerk der Charcuterie lieben.
Bei der jüngsten Ausgabe im Dezember 2025 wurde der Charcutier Thibault Gonzales mit einer Pâté en croûte aus Kintoa-Schwein und Hofente zum Weltmeister gekrönt und besiegelte damit eine viel beachtete Rückkehr Frankreichs an die Spitze eines lange von japanischen Meistern beherrschten Wettbewerbs.
In Les Halles ist diese Exzellenz keine ferne Trophäe: Man kann sie anfassen, man kann sie schmecken. Die Maison Sibilia, eine Institution unter dem großen Glasdach, pflegt die Kunst mit ihrer berühmten Pâté en croûte des Halles, neben anderen Häusern, die daraus ein tägliches Handwerk machen. Legen Sie eine Scheibe in Ihren Korb: Es ist ganz Lyon, das Sie mit nach Hause nehmen.
